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In der Abteilung Informationstechnik des Bundesamts für Justiz ist demnächst eine unbefristete Stelle als

Softwarearchitektin/Softwarearchitekt (m/w/d)

im Referat V 2 (IT-Anforderungsmanagement; Softwareentwicklung), Sachgebiet V 22
(Softwarearchitektur, Realisierung) zu besetzen.

Das Bundesamt für Justiz als zentrale Dienstleistungsbehörde der Justiz nimmt wichtige Aufgaben im Bereich des internationalen Rechtsverkehrs wahr und bietet zugleich umfassende justizbezogene Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Es verfügt über eine moderne und komplexe IT-Landschaft. Mit Unterstützung der Informationstechnik werden unter anderem die bundesweit genutzten Justizregisterverfahren „Bundeszentralregister“, „Gewerbezentralregister“ und „Zentrales Staatsanwaltschaftliches Verfahrensregister“ sowie verschiedene Workflow-Anwendungen mit einer wachsenden Zahl von nationalen und internationalen Schnittstellen betrieben.

Der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit ist die Mitarbeit in IT-Projekten für die Neu- und Weiterentwicklung der Fachverfahren des Bundesamts für Justiz.


Aufgaben
  • Operative Projektmitarbeit in einem kollegialen Team
  • Entwurf und Weiterentwicklung der strategischen Software-Architekturen des BfJ
  • Beratung von fachlichen Entscheidungsträgerinnen oder Entscheidungsträgern zu Fragen der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit von Anforderungen
  • konzeptionelle Überführung fachlicher Anforderungen in technische Spezifikationen unter Einbeziehung von Standardsoftware und individuell entwickelten Softwaremodulen
  • Begleitung der Umsetzung fachlicher Anforderungen in zentralisierten, dienstbasierten Software-Architekturen u.a. auf der Basis von Dokumentenmanagementsystemen, Applikationsservern und Datenbanken
  • Qualitätssicherung und Bewertung von Konzepten und Lösungen, die durch externe Dienstleistungsunternehmen entwickelt wurden
  • Erstellung und Pflege technischer Dokumentationen und Handbücher
  • Beratung und Mitwirkung bei Ausschreibungen

Profil
  • Mindestens abgeschlossenes (Bachelor-)Studium der Fachrichtung Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik oder eine vergleichbare Qualifikation mit IT-Bezug
  • Erfahrung mit modernen Programmiersprachen, Softwarearchitekturen und den dazugehörigen Plattformen (z.B. JBoss/WildFly/Tomcat, Java [EE], C++, C#, JavaScript oder .Net)
  • Erfahrung bei der Mitarbeit in IT-(Software-)Projekten
  • Kenntnisse im Bereich der IT-Sicherheit und im IT-Grundschutz BSI
  • Kenntnisse im Bereich der Softwaremodellierung (UML, BPMN)
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Berufserfahrungen z.B. als Softwareentwicklerin oder Softwareentwickler oder in der Softwarearchitektur sind wünschenswert
  • schnelle Auffassungsgabe, ausgesprochene Fähigkeiten zur logischen und kreativen Problemlösung und ein ausgebildetes Denkvermögen
  • ausgeprägte Teamorientierung und Kooperationsfähigkeit, Empathie und gewissenhafte und serviceorientierte Arbeitsweise sowie Kommunikationsfähigkeit
  • sicheres und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft zur Teilnahme an gelegentlichen Dienstreisen und zur Fortbildung
  • Bereitschaft, sich auch in juristische Fragestellungen einzuarbeiten
  • eine Erklärung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz bzw. die Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ2) zu unterziehen (Einstellung erst nach bestandener Sicherheitsüberprüfung)

Wir bieten

Für Tarifbeschäftigte ist die Stelle nach der Entgeltgruppe 12 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, Bereich Bund bewertet. Es wird derzeit eine IT-Fachkräftezulage gewährt. Die spätere Übernahme in ein Beamtenverhältnis wird von Seiten des Bundesamts für Justiz angestrebt.

Für Beamtinnen und Beamte stehen Planstellen bis zur Besoldungsgruppe A 12 Bundesbesoldungsgesetz zur Verfügung. Eine Nachbesetzung ist bei Eintritt der Finanzneutralität möglich. Die Beschäftigung erfolgt im Wege der Abordnung mit dem Ziel der Versetzung.

Das Bundesamt für Justiz ist bestrebt, den Anteil von Frauen im Bereich Informationstechnik zu erhöhen, und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz bevorzugt berücksichtigt.

Das Bundesamt für Justiz hat sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel gesetzt; die personellen und organisatorischen Möglichkeiten für Teilzeitarbeit werden bei Eingang entsprechender Bewerbungen geprüft.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.

Sofern Sie einen ausländischen Berufsabschluss erlangt haben, fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentrale für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz bei. Weitere Informationen können der Internetseite der Zentralstelle für ausländische Bildungswesen unter kmk.org/zab entnommen werden.

Bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen werden Trennungsgeld, Reisebeihilfen und Sonderurlaub für Familienheimfahrten nach Maßgabe der Trennungsgeldverordnung und der Sonderurlaubsverordnung gewährt. Es besteht die Möglichkeit, ein Großkundenticket (Jobticket) zu erwerben.